Nachdem der Goldpreis sich in den letzten Jahren stetig steigern konnte, hoffen alle Goldanleger, dass dies auch für das Jahr 2010 so weiter gehen wird. Nun hat das Word Gold Council, mal wieder eine kurze Mittelung hierzu veröffentlicht, welche wohl den Geschmack der Anleger getroffen haben dürfte, teilte RBS in der neusten Ausgabe von „Märkte & Zertifikate weekly“ mit.
Die Kernaussage zielte darauf ab, dass wohl mit einer erheblichen Steigerung des Goldbedarfes aus den Schwellenländern zu rechnen sei. So prognostizieren einige Experten eine Verdoppelung der Nachfrage aus China welche sich momentan auf einen Umfang von rund 400 Tonnen beläuft. Das jedoch die Produktion jährlich nur bei rund 2.600 Tonnen liegt, wäre eine Verdopplung der Nachfrage aus Fernost natürlich als preisrelevanter Faktor zu betrachten.
Dennoch wurde es still in den letzte Wochen um das Edelmetall. Obwohl noch immer ein großes Interesse an Gold besteht, hat die Erholung der Weltwirtschaft sich negativ auf die Nachfrage ausgewirkt und so ist es nicht verwunderlich, dass nach dem Abflauen der Krise als Hype-träger, langsam wieder etwas mehr Normalität in den Bereich Gold als Werkanlage einziehen wird.
„Der Krise als
Goldpreistreiber flaut ab“
Jedoch muss kein Anleger es nun mit der Angst zu tun bekommen, sein Gold würde an Wert verlieren. Zwar gab die Finanzkrise dem Goldpreis einen klaren Push nach oben, dennoch wird vor allem bei Betrachtung der langfristen Endwicklung des Goldpreises seit 2000 deutlich, dass die Krise nur einer von vielen Faktoren ist, die den Goldpreis haben steigen lassen. Ein weiterer wohl erheblich wichtigerer Faktor, ist die Tatsache, dass vermehrt Investoren nach einer Möglichkeit suchen, Ihre Geld sicher anzulegen.
Hier noch ein Diagramm, was die Goldpreisentwicklung der letzten 5 Jahre zeigt

Auch ich möchte hier meine ganz persönliche Einstellung zum Besitz von Gold darlegen.Schon seit vielen Jahren kann man in den Banken Goldmünzen oder Barren nur noch bestellen (jedenfalls in Berlin).Festgestellt habe ich,daß dieses Geschäftfeld für die Banken nicht lukrativ ist.Ich kaufe einen 1000 Gramm Feingoldbaren,der im Moment so bei 32.000,-Euro steht.Ich lege mein Geld auf den Tresen,bekomme den Goldbarren und verlasse damit die Bank.Also kein Schließfachgebühren,keine Depotgebühren,keine Kauf-oder Verkaufsprovisionen für irgendwelche Anlagen,die ich ohnehin nicht verstehe,außer,daß ich leider mit eheblichen Verlusten rechnen muß.Von der Quellensteuer ganz zu schweigen!Die Bank sieht mich erst wieder,wenn ich erneut Gold kaufe.Nun zu unserem geliebten Staat.Nein,mein Geld gebe ich nicht für Konsumgüter aus.Mehrwertsteuer oder Vermögensteuer fällt ebenfalls nicht an.Na und im Falle meines Ablebens,bleibt es den Erben zu entscheiden,ob sie den Goldschatz nun tatsächlich dem Finanzamt deklarieren, meinem Einfluß ist es jedenfalls entzogen.Wer nun noch an “Banknoten” glaubt,wird leider nicht mehr erleben,daß in 10,20 oder 100 Jahren diese bedruckten Zettel einen Wert haben.Natürlich habe ich eine mehrere Kilo schwere Sammlung von “Banknoten” und Aktien,die leider alle ungültig und somit wertlos sind!