Der Goldrauch im Vogtland
Mal etwas abseits der normalen Finanzthemen rund um Gold. Endlich ist es wieder so weit, nach Jahrzehnte langer Abstinenz, ist es nun wieder möglich, ab Mai in Sachen Gold zu waschen. So verkündete Sven Kreher vom Vogtländischen Goldmuseum, dass ab Mai nun interessierte an der Göltzsch das goldene Edelmetall aus dem Sand des Flusses waschen können.
„Gold waschen im Vogtland
ab Mai wieder erlaubt“
So kann sich jeder selbst als Goldwäscher probieren. Hierzu bietet das Goldmuseum mit Genehmigung des Vogtlandkreises entsprechende Kurse an. Angaben zu Folge kann das Gebiet der Göltzsch mit samt ihren Nebenarmen auf eine Historie von rund 600 Jahren im Bereich der Goldwäsche zurückgreifen.
Das „Sachsen“ Gold
Schwer vorstellbar, aber laut dem Bericht des Sächsichen Landesamtes für Umwelt, Landwirtschaft und Geologie konnte im Freistaat Sachsen bisher rund 600 verschiedene Orte ausfindig gemacht werden, an denen Freigold nachgewiesen werden konnte. Der Begriff Freigold wird hierbei darauf zurückgeführt, dass es sich frei an der Oberfläche befindet. So handelt es sich um elementares Gold, welches von Bächen und Flüssen transportiert wird und sich in Form von kleinen Blättchen an strömungsarmen Stellen ablagert. Die größeren und somit bei vielen beliebteren Gold-„Nuggets“ welche einen Durchmesser von >5 mm besitzen, sind leider eher die Seltenheit bei Freigold im Raum Sachsen. Der Großteil sächsischer Goldfunde stammt jedoch aus dem Vogtland, weitere höhere Goldfunde sind auch zwischen Chemnitz und Meißen zu verzeichnen.
Auch die Sedimente der Elbe versprechen in Ihren rund 10 Mio. Tonnenkies ein geschätztes Goldvorkommen von rund 100 Kilogramm Gold.
