Es ist nichts neues auf dem Finanzsektor, dass eine aufkommende Unsicherheit in bestimmten Währungen für Aufruhe auf dem Finanzmarkt sorgt. Doch die momentane Situation ist wohl ein eher seltenes Spektakel, denn eine solche Schwächung des Euros gab es bisher noch nie und so verwundert es kaum, dass die griechische Schuldenkrise dafür sorgt, dass die weltweite Anlegerschaft immer mehr verunsichert ist und verstärkt dazu tendiert, ihr erspartes Geld in Gold als Rohstoffinvest anzulegen. Dieses Angst vor einem Währungszusammenbruch und der Wunsch einer sicheren Geldanlage führen dazu, dass der Goldpreis explosionsartig nach oben geschnellt ist.
Obwohl das Ausbleiben von weiteren Hiobsbotschaften zum Ende der letzten Woche, zu einer leichten Stimmungsverbesserung bei den Anlegern geführt hat, konnte sich dieses Bild nicht wirklich auf die Börse übertragen. Denn immer noch gilt, dass die mögliche Angst einer Staatspleite Griechenlands, die Investoren dazu verleitet, mehr in Rohstoffe wie Gold zu investieren. Diesen Trend kann man sehr schon am europäischen Börsenmarkt beobachten, wo ein wahrer Nachfragenboom auf Rohstoffe zu verzeichnen ist.
In der kommenden Woche wird wohl noch mit einer weiteren Steigerung des Goldpreises zu rechnen sein, denn das Sicherheitsbedürfnis vieler Anleger hat stark zugenommen. Aber auch die Hoffnung auf schnelles Geld verleitet viele dazu jetzt in Gold anzulegen. Denn sollte Griechenland die Krise nicht ab jetzt alleine Stemmen können, oder noch weiter EU-Staaten, Geld für Ihren Staatshaushalt benötigen um einer Pleite eventuellen Pleite zu entrinnen, wird dies den Goldpreis weiter in die Höhe treiben.
